Offener Ferientreff auf der Wildnisinsel

Beim Offenen Ferientreff auf der Wildnisinsel konnten wir gleich zwei Tage hintereinander bauen, werkeln, Tierspuren suchen und Wildnis-Sport wie Bogenschießen und Stockkampf üben. Es war toll zu sehen, wie alle mit angepackt haben und wir nun einen klasse Bushcraft-Tisch, zwei fast fertige gemütliche Stühle und sogar eine kleine Begrenzung für die Wildnisinsel haben – Danke an alle, die mitgeholfen haben!

Jugend-Workshop Landkarten und Orientierung

Wo ist Norden? Wie funktioniert das mit dem Kompass? Und was ist wichtig, wenn ich eine Landkarte lesen oder sogar selber erstellen will?

Das alles haben wir beim Orientierungs-Workshop besprochen und dabei spannende Entdeckungen auf der Wildnisinsel gemacht.
Besonders toll war es, die selbst gezeichneten Karten zu vergleichen und die Ziele zu suchen, die die Gruppen einander als Rätsel gestellt haben. Dabei haben wir gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, die Entfernung mit Schritten zu messen und am gleichen Ort wie geplant anzukommen 😉

Jugend-Workshop „Jagdwerkzeuge“ und der erste offene Treff

Aufgeregt und neugierig waren wir beim ersten Jugend-Workshop und dem offenen Treff auf der Wildnisinsel: Wer würde den Weg zu uns finden? Wie klappen die geplanten Aktionen? Schaffen wir es, in den Jugendlichen ein Feuer der Begeisterung für wilde Themen zu entfachen?

Der Workshop zu steinzeitlichen Jagdwerkzeugen hat uns auf jeden Fall gut in Bewegung gebracht – nachdem wir mit viel Geduld und geschickten Fingern unsere Wurfschleudern geknüpft hatten. Gut, dass Tennisbälle so knallgelb leuchten, denn sonst hätten wir sie wohl nicht so leicht wiedergefunden 😉
Lennart hat uns erste Stockkampf-Moves gezeigt, die wirklich beeindruckend aussehen – ein Thema, an dem wir auf jeden Fall dran bleiben werden.

Nach einem leckeren warmen Mittagessen haben wir dann im gemütlichen Teil Feuer machen geübt und dann karamellisierte Äpfel als Nachtisch genossen.
Auch das Bogenschießen kam bei allen gut an – und wir haben über die große Treffsicherheit gestaunt, die alle an den Tag gelegt haben. Dennoch ging der eine oder andere Pfeil ins Dickicht im hinteren Grundstücksteil, und wir mussten ganz schön suchen – auch eine Art von Jagd!

Insgesamt hatten wir viel Spaß und waren beeindruckt, wie toll die Jugendlichen sich eingebracht haben und sich gegenseitig mit ihrer Begeisterung angesteckt haben, wie hoch konzentriert die Arbeitsphasen liefen und dass sich so schnell bereits eine gute Solidarität entwickelt hat.

Ein toller und erfolgreicher Treff – wir wollen mehr davon!

Familienworkshop „Lebensraum Baum“

Mit vielen Spielen und spannenden Forscheraktionen haben wir beim „Lebensraum Baum“-Workshop gemeinsam die Bäume auf der Wildnisinsel erforscht. Die Kinder und Jugendlichen haben sich in Bäume mit verschiedenen Formen verwandelt und so typische Merkmale von Birke, Eiche, Weide und Ahorn kennen gelernt. Mit dem „Netz des Lebens“ haben wir erfahren, wie verschiedene Bewohner der Bäume untereinander und mit ihrer Umwelt verbunden sind.
Das Highlight was ein Besuch des grünen Dschungels hinter der Streuobstwiese: Auf Spurensuche nach den Baumbewohnern haben wir dieses Gebiet besucht, in dem ein großer alter Baumriese umgestürzt liegt. Dort ist es geheimnisvoll und undurchdringlich, und wir konnten Rufe der Vögel hören, die sich von unserer Anwesenheit erzählt haben!
Ein tolles Abenteuer für alle Entdecker*innen…

Schnitz-Workshop – Spaß beim Grünholz-Schnitzen

Juchuuu, das war toll!
13 Schnitz-Kids beim Workshop, und einige neugierige Eltern mit dazu – das war der Workshop zum Grünholz-Schnitzen. Am Ende gab es eine Menge toller Werkstücke zum mit nach Hause nehmen, und vor allem: Alle waren happy.
Es ist immer wieder schön zu sehen, wie einfach es ist, kleinere und größere Menschen fürs Wildnishandwerk zu begeistern. Schnitzen ist eine uralte Technik, und auch für junge Kinder leicht zu erlernen. Wir freuen uns darauf, in Zukunft bei den Offenen Treffs (i.d.R. am letzten Samstag im Monat) immer wieder auch die Möglichkeit zum Schnitzen zu bieten und Euch weiter Tipps zu geben, wie Ihr sicher und selbstbewusst Eure Schnitz-Kunstwerke herstellen und perfektionieren könnt!

Auftaktveranstaltung

Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung haben wir heute erstmals die Wildnisinsel mit Leben gefüllt: Gestern konnten wir bei strahlendem Sonnenschein das Tipi aufbauen, einen Sitzkreis aus Birkenstämmen errichten und alle Materialien für die ersten Besucher*innen vorbereiten.

Gespannt wie ein Flitzebogen haben wir dann unsere Gäste erwartet, die sich über die Möglichkeit gefreut haben, sich im Bogenschießen zu beweisen und ins Wildnishandwerk reinzuschnuppern. In Kooperation mit unserem Projektträger „Zukunftsbau“ konnten die Jugendlichen einen Vormittag lang in die wilde Welt der Lübarser Felder eintauchen. Eine besondere Ehre war für uns der Besuch des Reinickendorfer Stadtrats für Jugend, Familie, Schule und Sport , Tobias Dollase. Er hatte die Idee, ein neues naturbezogenes Jugendprojekt in Reinickendorf ins Leben zu rufen, und ohne ihn gäbe es die Wildnisinsel nicht. Er wurde begleitet von Vertreter*innen des Jugendamt Reinickendorf, die uns bei der Umsetzung des Projekts tatkräftig unterstützen – dafür ganz herzlichen Dank!

Erste Arbeiten

Die Wildnisinsel ist wirklich ein wilder Platz! Die Natur erobert sich die ehemaligen Kleingarten-Parzellen zurück, und wir haben diese Woche erste Arbeiten auf unserem Gelände vorgenommen, um einen Platz für Veranstaltungen mit Gruppen zu schaffen.

Schonend und rücksichtsvoll haben wir mit traditionellen Handsensen, Schneidwerkzeugen und Rechen einen Teil unserer Parzelle von Brombeergestrüpp und Wildwuchs befreit. Das war eine tolle Gelegenheit für uns, eine Verbindung zu dem Platz herzustellen. Wir haben beschlossen, nicht zu viel zu entfernen, um den wilden Charakter zu erhalten und den Schutz und die Geborgenheit, die der Aufwuchs bieten, weiter genießen zu können.

Ein Tipi-Platz ist festgelegt, und wir haben einige spannende Funde gemacht: Es gibt zum Beispiel einen verlassenen Bau in der Erde, der unter den Brombeeren verborgen war.
Und wir haben einen Ast gefunden, der sich perfekt eignet, um daraus einen traditionellen Feuerbogen herzustellen – ein Geschenk der Wildnisinsel an uns…

Zum Schluss haben wir einen Infostand improvisiert, an dem ein paar Flyer zum Mitnehmen angebracht sind – schon während der Arbeiten wurden einige der Zettel von Spaziergängern mitgenommen. Das freut uns sehr, und wir hoffen auf gute Gespräche und Kontakte mit der Nachbarschaft!

Nächste Woche geht es weiter… wir sind gespannt!